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Donnerstag, 26. April 2012

Hamburch brennt!

Da hat das - äh - der Delay Lama aber tierisch gute Neuigkeiten für seine Fans und Freunde ausgespuckt: ab sofort stellt der Meister des gepflegten Funk-Musik-Vergnügens Jan Delay jetzt wohl jeden Mittwoch neue Songs/Remixe auf seinem Soundcloud-Account bereit, die man sich auch herunterladen kann - juhu.
Den Anfang macht die Live-Version von "Large", bei welcher sich auch Dendemann die Ehre gibt und ein paar Zeilen beisteuert.
Aufgenommen wurde der Song bei seinem Konzert auf der Hamburger Trabrennbahn im August 2011 - die Live-DVD namens "Hamburg brennt" gibt's ab 11. Mai. Kostet diesmal aber leider was.

Dienstag, 30. August 2011

Fat Freddys Drop - Bohannon Dub

Frisch aus der Presse und ganz ohne monetäre Gegenleistung erhältlich:
Ein fat-freddys-dropsches Instrumentalstück namens "Bohannon Dub".
Bei der Benennung ließ man sich vom Berliner Soulclub Bohannon inspirieren, welcher wiederum den eigenen Titel in Gedenken an Hamilton Bohannon erhielt, seines Zeichens US-amerikanischer Schlagzeuger, Bandleader und Disco/Dance-Musik Produzent der 70er.

Genug über das Wort "Bohannon" geredet, Ton ab:
(Zum Download, einfach auf den Pfeil nach unten klicken.)

Bohannon Dub by Fat Freddy's Drop

Freitag, 5. August 2011

Beck - Stormbringer (John Martyn Cover)

Im bereits etwas länger zurückliegenden, aber recht wetterähnlichen Monat März diesen Jahres erreichte die Gute-Musik-Liebenden und Folk-Fanatiker dieser Welt eine recht erfreuliche Nachricht:

Eine Reihe von namenhaften Künstlern und Bands, darunter Snow Patrol oder Paolo Nutini, bestätigten ihr Mitwirken an einem Tribute-Album für die im Januar 2009 an einer Lungenentzündung verstorbene Folk-Rock Ikone John Martyn.
Das 30-Song-starke Album wird sich "Johnny Boy Would Love This" nennen und ab dem 16. August (je nachdem wo man sich befindet auch schon am Tag zuvor) zu kaufen sein.

Nachdem es vor einiger Zeit schon Robert Smith's Version von "Small Hours" (aus dem 1977 erschienen Album "One World") zu hören gab, wurde nun auch das Cover zu dem Titel "Stormbringer" (aus dem gleichnamigen Album von 1970) hinterhergeschickt - interpretiert von niemand geringerem als Genre-Hopper Beck.


Beck - Stormbringer (Cover)

Robert Smith - Small Hours (Cover)

[via]

Freitag, 13. Mai 2011

Mayer Hawthorne - Impressions (The Covers)

Schon wieder Weihnachten? Nein, aber Geschenke gibt's trotzdem:
Mayer Hawthorne beschert uns mit "Impressions" eine EP, in der sechs Cover-Tracks verpackt sind.
Um das Geschenkpapier aufzureißen, bitte dem Link folgen.




01. The Isley Brothers – Work To Do
02. Chromeo – Don’t Turn The Lights On
03. The Festivals – You’ve Got The Makings Of A Lover
04. Steve Salazar – Fantasy Girl
05. Jon Brion – Little Person
06. ELO – Mr. Blue Sky (Recorded at Dour Festival)

Mehr Infos zu den einzelnen Songs gibt's hier.
via

Dienstag, 15. Februar 2011

Cee-Lo Green - Bodies

Dienstagvormittag: eigentlich habe ich frei, die Sonne scheint und ich hätte große Lust meine neuen Schuhe spazieren zu führen.
Aber leider muss ich unzählige WG-Zimmer-Anfragen bearbeiten.
Zur Ablenkung von den vielen verrückten Interessentenmails, die ich zwischendurch so lesen muss, gibt es das neue Video zu Cee-Lo Greens "Bodies" aus seinem aktuellen Album "The Lady Killer".


Produced by Salaam Remi
Directed by Mikael Columbu
Special Appearances: Kerry Washington, Janelle Monae & Karl Lagerfeld.


Wer es noch nicht gesehen hat:
auch für die Performance seines Songs "Forget You" bei den Grammys am vergangenen Sonntag hat sich the Soul-Machine Unterstützung besorgt.
Vielleicht lag es ja auch am leicht geschmacksverirrten Bühnenoutfit, dass sich "Forget You" in den Kategorien Record/Song of the Year dem Titel "Need You Now" (Lady Antebellum) geschlagen geben musste.

Dienstag, 8. Februar 2011

Laura Stevenson & The Cans - Master Of Art


"Master Of Art is a tinge of Joanna Newsom minus the harp, Kate Nash if Kate Nash was cool - and hell, let's even throw some Jewel in there circa those years she lived in the truck."

Freitag, 4. Februar 2011

Aller guten Dinge sind „Drei“

Dass ich Anajo seit mehreren Jahren kenne, mag und sich ihr Album "Hallo, wer kennt hier eigentlich wen?" (2007/Tapete Records) seitdem hartnäckig in meiner MP3-Playliste hält, habe ich ganz alleine meinem früheren Nachbarn zu verdanken, der mich eine (nennen wir es mal) "langfristige Sicherheitskopie" des besagten Langspielers erstellen ließ.
Das war damals – heute kann man sich auf das bereits dritte Studioalbum der drei Augsburger freuen, das passenderweise den Namen "Drei" trägt und ab nächsten Freitag in den Läden steht.
Die erste Auskopplung "Mädchenmusik", die als eine Art Parodie auf das eigene Seicht-Pop Image verstanden werden kann, lässt erahnen, dass das Trio auch für ihr neustes Werk wieder tief in die lyrische Konfetti-Kiste gegriffen hat.
Wer sich also von bunten Gute-Laune-Pop-Schnipseln berieseln lassen will, sollte sich den Titel schleunigst hier herunterladen.
(Rechtsklick - Ziel speichern unter.)

Nun bleibt es abzuwarten, ob aus der "Drei" vielleicht sogar eine Nummer 1 wird. Ich werde auf jeden Fall meinen Teil dazu beitragen und mir dieses Mal, statt "Sicherheitskopie", ganz brav ein physisches Exemplar der Platte zulegen.





Anajo live gibt's unter anderem hier:
02.03. Frankfurt - Das Bett
03.03. Essen - Grend
04.03. Hamburg - Knust
05.03. Bremen - Lagerhaus
06.03. Köln - Subway
09.03. Hannover - Faust
10.03. Göttingen - Nörgelbuff
11.03. Magdeburg - Projekt 7
12.03. Berlin - Festsaal Kreuzberg
13.03. Leipzig - Ilses Erika
16.03. Nürnberg - Club Stereo
17.03. Bamberg - Morph Club
18.03. Augsburg - Ostwerk
19.03. Traunstein - Metro
24.03. Ingolstadt - Paradox
25.03. Freiburg - Waldsee
26.03. München - Backstage

Anajo bei Myspace

Montag, 6. Dezember 2010

Coldplay - Christmas Lights (Download)

6. Dezember: da war doch irgendwas? Ach ja richtig, Nikolaus -
ein Datum, das für das Christentum und die Süßigkeitenindustrie gleichermaßen von Bedeutung ist.
Vor einigen Tagen habe ich bereits das neue Video zu Coldplay's aktueller Weihnachtssingle "Christmas Lights" gepostet.
Wem die Schokolade im Stiefel nicht genug ist, kann sich ab heute den Song auch kostenlos herunterladen. Dazu einfach dem Link folgen.


Coldplay - Christmas Lights

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Cee-Lo Green - It's Ok (Video)

2. Dezember: Hinter dem heutigen Kalendertürchen steppt der Eisbär - und zwar zu Cee-Lo Greens funkigen Soul-Sounds.
Genau wie bei "F* You", der Erstauskopplung aus seinem aktuellen Album The Lady Killer, gab es zu "It's Ok" lange nur ein Lyric Video zu sehen - bis heute.

Ärztliche Empfehlung: bei den momentanen Minusgraden sei der Song vor allem den Frostbeulen und Doktor Bibbers unter uns ans Herz gelegt. Bei so viel Soul-Power ist schwungvolles Mitgrooven 'unumtänzlich'.
Risiken und Nebenwirkungen ausgeschlossen.




Mittwoch, 1. Dezember 2010

Das Wort zum 1. Dezember

1. Dezember: heute durfte man das erste Kalendertürchen öffnen - der Weihnachtscountdown hat also offiziell begonnen.
Für die einen bedeutet das: noch 23 Tage bis der Stern endlich über Betlehem steht, für andere heißt Vorweihnachtszeit eher, mehr oder weniger reuelos überteuerten Glühwein zu schlürfen und Omas Spritzgebäck in sich hineinzustopfen.
(Ich möchte an dieser Stelle ungerne zugeben, welcher Ausprägung ich mich zugehörig fühle.)

Eins steht fest: auch in diesem Jahr hat die Musikwelt beschlossen, Santa nicht nur durch Massen an geschenkten Tracks die Show zu stehlen, sondern sich auch noch einen Rauschebart anzukleben und seine Rentiere zu entführen.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem kein Werk veröffentlicht wird, in dem die Worte "X-Mas" oder Co. enthalten sind.
Stille Nacht? Ist da allerdings selten das Motto!

Passend dazu hat vorgestern auch Coldplay Rauchzeichen aus der Versenkung geschickt, indem sie ein Behind-The-Scenes Video zum neuen Track "Christmas Lights" auf ihren YouTube Kanal gestellt haben.
Ab heute gibt’s den ganzen Clip zu sehen:







Wer die Wirtschaft ankurbeln möchte, kann den Song natürlich auch bei iTunes erwerben - wer nicht, könnte es auch einfach auf den Wunschzettel schreiben.
Achja: den solltet ihr dann vielleicht doch lieber an den echten Santa adressieren, sonst wird das wohl nichts.

Donnerstag, 25. November 2010

Estelle & John Legend - Sing & Flow (The Duets)

Zwar ist es (trotz geöffneter Weihnachtsmärkte und winterlicher Temperatur) noch ein wenig hin, bis Santa durch den Schornstein rutscht, doch Estelle und John Legend lassen ihren Fans schon jetzt ein kleines Präsent zukommen.
Mit "The Duets" verschenken die beiden eine gemeinsame EP, auf der immerhin sieben Songs zu finden sind.
(Unüberhörbar) mit dabei: Sean Paul ("Come Over").

Empehlung des Hauses: "Hey Girl", "No other Love".

via Hypetrak

Donnerstag, 18. November 2010

Chromeo - Hot Mess (Remix)

Vielleicht kennt ihr ihn schon - den neuen Track von Chromeo mit dem bezeichnenden Namen "Hot Mess". Wenn nicht, wird es allerhöchste Zeit!
(Vor allem die Herren der Schöpfung werden sich mit Sicherheit für das dazugehörige Video interessieren.)

Als wäre das nicht genug, gibt es jetzt eine weitere Kelle flüssigen Aufguss auf den bereits heißen Stein - was die Luftfeuchtigkeit in der Chromeo-Sauna noch mal deutlich in die Höhe schnellen lässt.
Seit kurzem existiert ein sehr gelungener Remix, dem keine geringere als Elly Jackson (La Roux) ihr hübsches Stimmchen leiht.
Dafür bitte (unbedingt) hier klicken!


Gregory And The Hawk - Leche





Gregory And The Hawk - Leche
Label: Fat Cat/Bertus, 15.November


Ob Florence and the Machine, Juliette and the Licks oder Hercules and Love Affair.
Der kleine, aber durchaus differenzierende Namenszusatz ist des Öfteren ein Indiz für hörenswerte Musik. Dieses von mir frei kreierte Klischee bestätigt sich auch bei Gregory and The Hawk erneut.
Wer sich jetzt einen stämmigen, bärtigen Greifvogelbesitzer vorstellt, der irrt. Denn tatsächlich steckt hinter diesem Pseudonym eine eher zierliche Erscheinung.
Um nicht direkt in die Singer/Songwriter Schublade gesteckt zu werden, gab sich Meredith Godreau diesen recht unkonventionellen Künstlernamen. Denn die New Yorkerin versteht ihre Musik vielmehr als melodramatischen, lyrischen Pop. "Leche" ist bereits ihr drittes Album.
Ab und an beschleicht einen das leise Gefühl, dass einem das Gehörte irgendwie bekannt vorkommt. Bei "Over and Over" habe ich tatsächlich nachgesehen, ob mein Musikprogramm nicht gerade aus Versehen einen Tegan and Sara Song anspielt. Auch meine ich, der Öfteren eine Prise PJ Harvey- und Blonde Redhead- Pfeffer heraushören zu können.
Doch trotz partieller Assoziationsreaktionen in der rechten Hirnhälfte, entpuppt sich "Leche" auf keinen Fall als gestohlenes Rezept. Im Gegenteil, die New Yorkerin verfeinert jeden Song stets mit ihrer ganz individuellen Gewürzmischung.

Das Album ist sicherlich kein Epos in 12 Akten, vielmehr hat "Leche" eher Seifenoper ähnliche Charakterzüge. Denn genau wie bei einer Soap geht es nicht um tösenden Trommelwirbel mit anschließendem Tusch, sondern vielmehr um menschliche Emotionen - und wie man diese in Noten übersetzt. Mit knapp 37 Minuten Abspiellänge passt das Album also wunderbar ins vorabendliche Musikprogramm.
Besondere Empfehlung des Hauses: "Soulgazing" & "Leavers".

Wer sich alle zwölf Songs anhören möchte, der folge bitte dem Link.


Gregory and the Hawk - Landscapes


Tracklist

01. For The Best
02. Landscapes
03. Over & Over
04. Soulgazing
05. Geysir Nationale
06. Frebeight
07. Olly Olly Oxen Free
08. A Century Is All We Need
09. Leaves
10. Puller Return
11. Hard To Define
12. Dream Machine

Samstag, 13. November 2010

Hört,Hört – Avey Tare vs. Asa

Was tut man, wenn jemand sagt: "guck jetzt aber nicht nach hinten"?
Man dreht sich unverzüglich um, weil das die Neugierde verlangt.
Was tue ich, wenn ich eine skurrile Albumkritik lese?
Genau, ich muss mir sofort selber ein Bild machen.








Avey Tare -
Down There

So ging es mir auch, als ich eine Rezension las, die sich der Wortwahl "als würde er verzweifelt versuchen, sich aus einem schlammigen Erdloch zu befreien" und "stockdunkler Raumklang aus dem Bauch des Wales" bediente.
Die Rede ist von der neuen Platte des Animal Collective Gründungsmitglieds David Portner aka. Avey Tare, die sich bezeichnender Weise "Down There" nennt.
Denn wenn man reinhört, klingt es tatsächlich nach irgendetwas zwischen modrig sumpfiger Tropfsteinhöhlen-Atmosphäre und elektrisierter Klangverzerrung mit Großstadtkanalisations-Flair.
-oder einfach so, als hätte man den MP3-Player mit in die Badewanne genommen.
"Down There"? – sicher nicht jedermanns Geschmack. Aber wer etwas mit experimentell-exzentrischen Melodica-Klängen anfangen kann, sollte durchaus einen Annäherungsversuch wagen.

Reinhören? Dann einfach dem Link folgen.








Asa - Beautiful Imperfection


Wer sich an der wunderlich verschrobenen Eigenwilligkeit von "Down There" stört, wird an diesem Album höchstwahrscheinlich großen Gefallen finden.
Denn im Gegensatz klingt das aktuelle Album der in Paris geborenen und in Nigeria aufgewachsenen Asa nach einer großen Portion Sommerregen-Eiscreme mit Soul-Schlagsahne und einem großen Löffel Gesangstalent-Streuseln.
Der Titel "Beautiful Imperfection" bezieht sich auf die afrikanische Heimat der Sängerin. Auf das Album an sich übertragen, lassen sich, anders als bei "Down There", jedoch kaum Ecken oder Kanten ausfindig machen.
"Beautiful Imperfection"? elegant verschnörkelte Soul-Pop Perfektion!

Reinhören? Dann einfach dem Link folgen.

Donnerstag, 11. November 2010

Mr. Little Jeans: "can't beat that with a bat"

"Don’t let the stage name confuse you: Mr. Little Jeans is actually a Ms., and she doesn’t wear denim all that often.
Instead the budding pop star, born Monica Birkenes, took her pseudonym from a character in the movie Rushmore.
"You know the Indian guy?" she asks. "The one who does all the Wes Anderson movies? It’s him — that’s his name in the film.
He makes me smile every time.""
- via




Low-Budget meets Color-Explosion













Produktion: Marcus Lambkin alias Shit Robot
Regie: Eoghan Kidney
Hauptrolle: Nancy Wang (LCD Soundsystem)


via

Sonntag, 7. November 2010

Cee-Lo Green - The Lady Killer

Am 9. November ist es soweit:
Cee-Lo Green veröffentlich sein offiziell drittes Soloalbum mit dem viel sagenden Namen "The Lady Killer" - hierzulande muss man sich allerdings noch 10 Tage länger gedulden.

Nach dem Release des letzten regulären Albums im Jahr 2004 ("Cee-Lo Green... Is the Soul Machine") widmete sich der Sohn eines christlichen Baptistenpredigers seinem elektrisch-exzentrischen Nebenprojekt Gnarls Barkley, das er zusammen mit Danger Mouse auf die Beine stellte.
(Wer erinnert sich nicht an das fast schon übertriebene rauf-und-runter-Gespiele von "Crazy" im Radio?)

Ab sofort konzentriert sich der Lady Killer aus dem Südwesten Atlantas aber wieder ganz auf die Solokarriere. Gottseidank – denn das neue Album ist durchtränkt mit souligen Funk-Sounds, die an die 60s/70s erinnern.
Cee-Lo Green ist eben einfach immer noch "the Soul Machine".

Bis zum Veröffentlichungstermin kann man sich vorab schon mal einen Eindruck verschaffen. Dazu bitte dem Link folgen.
(Empfehlung des Hauses: "Satisfied", "Cry Baby" und "It’s Ok")



Cee-Lo Green - F*** You



Cee-Lo Green - It's Ok


Tracklist:

01. The Lady Killer Theme (Intro)
02. Bright Lights Bigger City
03. Forget You
04. Wildflower
05. Bodies
06. Please (Feat. Selah Sue)
07. Satisfied
08. I Want You
09. Cry Baby
10. Fool For You (Feat. Phillip Bailey)
11. It’s OK
12. Old Fashioned
13. The Lady Killer Theme (Outro)
14. Fuck You

Samstag, 6. November 2010

Vorsicht: Ertrinkungsgefahr!

Wer sich vornimmt, sich durch alle Neuerscheinungen, die die Musikindustrie wie am Fließband produziert, durchzuhören, wird schnell feststellen: das kommt einem Vollzeitjob mit Überstunden gleich. Zumindest, wenn man sich ernsthaft damit beschäftigt - Querhören gilt nicht!
Hauptberuf: Musikhörer. Klingt eigentlich gar nicht schlecht.
Nur mit der Bezahlung sieht’s mau aus.

Wie gut, dass die Medien die Sache erleichtern und die Vorselektion übernehmen - ob für die Masse oder den spezifischen Nischen-Geschmack.
Anstatt sich selber in die Neuerscheinungs-Fluten stürzen zu müssen und wohlmöglich im Sog des Angebots zu ertrinken, schwimmen viele lieber auf der Chart-Welle mit.
- auch wenn das schnell mal bedeuten kann, die Richtung "Hauptstrom" einschlagen zu müssen. Mainstream eben.


Vor allem wenn man beginnt, sich mit den Veröffentlichungen der unzähligen unbekannteren Künstler zu beschäftigen, stellt man schnell fest: die Mehrheit dieser Werke sind kaum einer Playliste würdig.
Bei den vielen Neuerscheinungen ist nun auch mal eine Menge dabei, das sich eher unter "schwer hörbar" einordnen lässt und es wird schnell klar, wieso die Verantwortlichen den großen Durchbruch (noch) nicht geschafft haben.
Aus eben diesem Grund bin ich umso begeisterter, wenn es dann tatsächlich mal soweit ist und ich Künstler entdecke, die meiner Meinung nach einer Erwähnung würdig sind.

So auch Janne Schra, aka. Schradinova.
"Janne Schra, the lead vocalist of Room Eleven, is renewed. She is going to tour with a new band! And she goes by the name… Schradinova!
The new album evokes the feeling of an unhurried summer afternoon, hanging on the swing in your parent’s back-yard, no pressure to do anything at all. And while you are hanging there you dream of what you will do when you grow up."

Ich hoffe, dass ich meiner Funktion als vorselektierendes Medium auch in diesem Fall gerecht werden kann. Aber entscheidet selbst:






Mittwoch, 3. November 2010

Primary 1

Britischer Synthie-Pop, der seinen Namen (endlich mal wieder) verdient!

Und das scheine nicht nur ich so zu sehen:
Nicht genug, dass Joe Flory, aka Primary 1, seine Unterschrift bereits unter einen Plattenvertrag bei Atlantic Records gesetzt hat und mit Pop-Sternchen Ellie Goulding durch die Konzerthallen tourt, er hat sich auch bei den Kollegen schon beliebt gemacht.
„He has been remixed by Memory Tapes and Joker, released a single on Erol Alkan's Phantasy Sound label and collaborated with the Cardigans' Nina Persson and Phoenix/Rapture producer Philippe Zdar.”

Klingt nach einem vielversprechenden Karrierestart.
Das Debütalbum erscheint voraussichtlich im Februar nächsten Jahres.





Never Know (ft. Harry Tuttle) by Primary 1

Magic by Primary 1

Radiates (Joker Remix) by Primary 1